Pressestimmen

   Kulturpavillon, Wil, 2007 (Foto: Michael Hug, Wiler Zeitung) 

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   "Kleine, zum Teil absurde Geschichten über Zugfahrer oder T-Shirts gab René      Oberholzer zum besten."

   Wiler Zeitung, 4. Juni 1998, 5. Ostschweizer Poetry-Night in Flawil

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   "Nach der Pause war René Oberholzer, Wil, an der Reihe. Er trug zwei Geschichten     aus seinem Hotelzyklus vor. Eine vom Hotel Spargel, in dem man sich die     Serviertochter wünschen kann, die andere vom «Schäfli», in dem man eine Urkunde fürs    Nichtverlieben erhält."

   Wiler Zeitung, 2. Juni 1999, 6. Ostschweizer Poetry-Night in Flawil

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   "Kurze Stilübungen, auf wenige Sätze verdichtete Skizzen sind das Markenzeichen     des Schweizer Autoren René Oberholzer. Skurril, absurd, komisch sind auch seine     Texte, die mitunter mit fast klinischer Beobachtungsgabe ausgestattet sind."

   Südkurier, Dienstag, 22. Februar 2000, Die lange Nacht der kurzen Texte in     Konstanz

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   "Allein schon der Titel von Oberholzers Bucherstling besitzt dichterische Qualität. Und     lässt erahnen, um was es in den 39 Kurzgeschichten vorwiegend geht: Um Tod und     Absturz, Groteskes und Absurdes. Und vor allem: Schwarz ist die Farbe, mit der der     Autor seine Geschichten schreibt. Und einsam sind die Protagonisten in diesem     schwarzen Geschichtenkabinett."

   Saiten, April 2000, "Wenn sein Herz nicht mehr geht"

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   "Oberholzer beherrscht die Kunst der Knappheit, des Lakonischen - und trifft mit den    letzten Sätzen stets ins Schwarze. Ob es nun um den absurden Versuch geht, ohne     plausible Leistung Berühmtheit zu erlangen, mit scheinbar sinnlosen Handlungen die     Langeweile oder Einsamkeit zu bekämpfen."      

   Saiten, April 2000, Wenn sein Herz nicht mehr geht

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   "Oberholzers Geschichten handeln von Menschen, die absurde Handlungen vollziehen,     durch die sie sich erhoffen, dem Gefangensein in ihrer Biografie oder der Leere zu     entkommen. Doch Oberholzer lässt es nicht dabei bewenden, dass die zuweilen sehr     grossen Anstrengungen sich als erfolglos erweisen oder gar tödlich enden. Das wirklich     Tragische seiner Figuren ist nämlich nicht, dass sie manchmal oder immer öfter an     ihren (Selbst-)Versuchen sterben, sondern dass der Versuch, Berühmtheit zu erlangen,     selbst wenn er erfolgreich ist, letztendlich die Möglichkeit, wirklich geliebt zu werden,     definitiv verunmöglicht."      

   Saiten, April 2000, Wenn sein Herz nicht mehr geht

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   "Geht man davon aus, dass jeder Versuch, berühmt zu werden, letztendlich ein     verzweifelter Versuch ist, über den medialen Weg geliebt zu werden, in der Regel aber     genau das Gegenteil zur Folge hat, nämlich die Unmöglichkeit, geliebt zu werden,     erhalten Oberholzers Geschichten jene Qualität des Absurden, die Albert Camus in     "Das Absurde" beschrieben hat. Sysiphos lässt grüssen."      

   Saiten, April 2000, Wenn sein Herz nicht mehr geht

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   "39 schwarze Geschichten. Ja, diese kurzen, prägnanten Dinger haben es in sich:     Momentaufnahmen in Prosa, die ein Ereignis, einen Zustand, einen Wunschtraum     festhalten, meist äusserst parteiisch, sarkastisch bis zynisch, jedoch immer     LeserInnens Denkapparat stark und stärker bewegend."

   Beat Brechbühl, Letter Nr. 10 Verlag im Waldgut, 13. April 2000

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   "René Oberholzer schreibt keine Romane, die mit einem einführenden Anfang beginnen     und einem klärenden Schluss aufhören, sondern Kurzgeschichten, die sowohl vorne     wie auch hinten offen sind, und spätestens dort - schwarz. Es bleibt somit der     Leserschaft überlassen, Licht hineinzubringen und die Dunkelheit des Ungewissen und     Absurden individuell zu erhellen."

   Wiler Zeitung, 22. April 2000, Buchpremierenvorschau "Wenn sein Herz nicht             mehr geht" 

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   "Schenken macht Freude, sagt der Fremde und übergibt mir das eingepackte Bild. Ich     will es gerade auspacken, als er beim Hinausgehen sagt: Das Bild ist genau datiert.     Es zeigt dich in der Minute deines Todes." So kurz kann eine Geschichte sein und     doch vollständig - eine Kürzestgeschichte. Und schwarz, denn sie zwingt einen, über     den absoluten Ausgang, der im Ungewissen liegt, zu spekulieren. Und wie auch immer     man sich entscheidet, heller wird das Ende dadurch nicht."     

   Wiler Zeitung, Dienstag, 2. Mai 2000, Buchpremiere "Wenn sein Herz nicht mehr     geht"

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   "Kaum ein Thema, kaum ein Gebiet, das René Oberholzer nicht zum Schreiben     inspiriert. Telefonbeantworter dienen ihm als Vorlage genauso wie Schriftsteller,     Astdurchsäger und in Paketen Geborene, gedichtsträchtige Gipfelstürmer und     Gummimänner."

   Wiler Zeitung, Dienstag, 2. Mai 2000, Buchpremiere "Wenn sein Herz nicht mehr     geht"

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   "Auch nachdenklich stimmende Texte, die unter die Haut gingen, erfüllten den Raum     immer wieder mit einer Spannung, die dann mit witzigen, ironischen und verblüffenden     Endwendungen vieler Beiträge ein wenig aufgelöst wurde. So stellt zum Beispiel René     Oberholzer aus Wil die Frage "Wollen Sie mein Buch kaufen?" an das Ende seines     Vortrages, der zu begeistern wusste. Dieser originelle Schluss richtet sich nicht mehr     nur nach seinem Gedicht, sondern auch an alle Anwesenden, die er aufmunterte, sein     eben erschienenes Buch zu kaufen."

   Wiler Zeitung, Dienstag, 30. Mai 2000, 7. Poetry-Night in Flawil

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   "Die Lektüre dieses Büchleins dauert keine 90 Minuten, gibt aber über den Schlusspfiff     hinaus zu denken."     

   St. Galler Tagblatt, Samstag, 10. Juni 2000, "Wenn sein Herz nicht mehr geht"

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   "Statt glotzen also: lesen, zum Beispiel Oberholzer - dies ist unser EM-Tipp an Sie,     verehrte Fussball-Muffel."      

   St. Galler Tagblatt, Samstag, 10. Juni 2000, "Wenn sein Herz nicht mehr geht"

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   "Schwarze Geschichten" nennt René Oberholzer seine unglaublich frechen, humorig     zynischen Mini-Erzählungen, und lakonisch beiläufig lässt er seine Figuren (teilweise     buchstäblich) ins Leere treten, nachdem sie mit viel Aufwand einem bizarren Ziel     entgegengekraxelt sind."        

   Neue Zürcher Zeitung, Samstag, 16. September 2000, "Wenn sein Herz nicht mehr     geht"

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   "Die Absurdität und das Scheitern menschlichen Strebens machen nach Ansicht des     Rezensenten mit dem Kürzel "rms." die kurzen Erzählungen René Oberholzers aus,     die er als "unglaublich frech, humorig zynisch" bezeichnet. Die Protagonisten sind     verbissen bei der Sache und kommen doch nicht da hin, wo sie hinwollen. Am Ende     stellt der Rezensent sich die Frage, ob der Autor das Scheitern seiner Figuren auf     deren "zweifelhafte Ziele" zurückführt oder auf den respektlosen Umgang der Menschen     mit "dem Leben sowie den Kreaturen".       

   Neue Zürcher Zeitung, Samstag, 16. September 2000, "Wenn sein Herz nicht mehr     geht"

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   "In ihrer Verbissenheit erscheinen die Figuren spiessig und lieblos."  

   Neue Zürcher Zeitung, Samstag, 16. September 2000, "Wenn sein Herz nicht     mehr geht"

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   "Sinnlich Besinnliches, bedenkenswert Bedenkliches transportiert Oberholzer mit     seinen Texten. «Woran denkst du?» - «An die andere» - «Und wann denkst du an     mich?» - «Wenn ich bei der anderen bin.» Was liegt also näher, als dass die Frau     ihren Mann möglichst oft und für möglichst lange zur anderen schickt, auf dass er     möglichst viel an sie denke? Und immer wieder dringt Oberholzers Hang zum     schwarzen Humor durch, und nicht nur dann, wenn es um die Klärung der Frage geht,     ob die Liebe im Heu besser ist als jene im Sand. Warum an der Decke keine     Körperumrisse zu sehen sind, erklärt er in seinen Kürzestgeschichten ebenso wie das     Mysterium um den phänomenalen Melonenumsatz des Dorfladens. Was man leider     nicht erfährt, ist der Inhalt des Gedichts, das in der ganzen Schweiz verboten worden     war. Worum es dabei gehen könnte, bleibt der Phantasie des Publikums überlassen,     dass sich bei Oberholzers wort- und tonloser Rezitation von selbigem nur an dessen     Mimik orientieren kann. Skurriles ist René Oberholzer gar nicht fremd, wie käme er     sonst auf die Idee, die Übergabe von Rosen mit einem Hundert-Meterlauf in zwölf    Sekunden zu kombinieren? Erfahrungsgemäss kommt bei Oberholzer auch das     Schwarze nicht zu kurz. Dann etwa, wenn er im Publikum wortlos Todesanzeigen     verteilt, die im zweiten Teil als Partnersuchannonce konzipiert ist. Bei dem in tiefer,     stiller Trauer Befindlichen handelt es sich jedenfalls nicht um den ganztägig zu     erreichenden gutaussehenden, intelligenten, romantischen und sinnlichen Dr. oec Paul     Stäuber. Aufgrund der angegebenen Telefonnummer dürfte wider Willen ein Zürcher     Servicetechniker wohl mit Anrufen heiratswilliger Damen eingedeckt werden."

   Wiler Zeitung, 12. Februar 2001, "Die Liebe und andere Banalitäten"

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   "Irrwitzig waren die Texte des Wiler Lehrers René Oberholzer."

   Wiler Zeitung, 3. April 2001  

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   "Und alles mit einem leichten Augenzwinkern. Mit einem solchen trug auch Lyriker     René Oberholzer seine hellen Geschichten mit meist schwarzem Abgrund vor. Und     dies nicht einfach so, ging es bei seinen Kürzestgeschichten meistens um die Liebe.     Geliebt und gelitten wurde dabei, mal im Heu, mal auf der 100-Meter-Bahn, und gleich     zweimal zwischen Wil und Wattwil - und geküsst ebenfalls - mal mit, mal ohne     Gebiss."

    Wiler Zeitung, 21. August 2001

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   "Es ist alles gesagt, was gesagt werden kann. Aber es ist noch nicht alles erzählt,     was erzählt werden kann." Dieses Motto von René Oberholzer könnte vielleicht der     Grund für seine intensive Beschäftigung mit Lyrik und Kurzgeschichten sein. Als Dank     für den erhaltenen Anerkennungspreis gab Oberholzer auch gleich eine Kostprobe     seines Schaffens. Darin war nicht nur von schwitzenden Füssen die Rede, die sich aus     Gründen der Luftverschmutzung entschlossen, mehr zu fahren als zu gehen, sondern     auch von einem in der Nase bohrenden Finger, der seine Beute einigen staunenden     Augen als Ausstellungsobjekt präsentiert. Die Aussage von Theres Solèr, Mitarbeiterin     der Stadtbibliothek, konnte dabei einiges zur Erklärung beitragen: "Die Texte von René     Oberholzer sind ironisch, absurd und skurril. Man muss sich auf sprachliche     Spielereien einlassen, Verstecktes entdecken und Gelesenes nochmals lesen."

   Wiler Zeitung, 14. Dezember 2001, Anerkennungspreisverleihung in Wil

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   "René Oberholzer lässt oft die Geschichte "verhauchen", das Ende offen."

   St. Galler Tagblatt, 1. Juni 2002, Cartonage in Amriswil

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   "Poetisches Spiel auf dem Wörterfeld"

   St. Galler Tagblatt, 10. Februar 2003, "Ich drehe den Hals um - Genickstarre"

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   "René Oberholzer aus Wil legt mit «Ich drehe den Hals um - Genickstarre» seinen     ersten Lyrikband vor. Freude am Experiment und ein Blick voller Ironie prägen das     Werk. 

   St. Galler Tagblatt, 10. Februar 2003, "Ich drehe den Hals um - Genickstarre"

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   "Ich drehe den Hals um - Genickstarre» versammelt Gedichte aus den letzten zehn     Jahren, die weder in ihrer thematischen Ausrichtung noch in ihrer lyrischen Gestalt auf     einen Nenner zu bringen sind."

    St. Galler Tagblatt, 10. Februar 2003, "Ich drehe den Hals um - Genickstarre"

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   "Oberholzer experimentiert mit konkreter Poesie und ausgeklügelten Versfolgen,     reduziert seine Gedichte zuweilen auf aphoristische Kürze, mal evoziert er in wenigen     Zeilen ganze Geschichten, dann wieder bleiben seine Worte vollständig im     Rätselhaften. In seinen Texten sind bildstarke Verse zu finden: «Dein Knopfloch ist     meine Lust» oder «Du hast den Mond zurechtgebogen». An anderen Stellen führen die     Bilder in die Irre: «Ich liege auf dem Scheiterhaufen der Geschichte», «Die Hoden     beben am Anschlag der Vernunft», einzelne Wörter wie «Keulenmund» oder     «Zungensplitter». Beobachtend und ironisch kommentierend schreibt Oberholzer auf     seine Themen zu. Beziehungen sind es vor allem, politische und private. Der Liebe,     dem Urmotiv der Lyrik, kann er nicht ausweichen, eindringlicher noch sind die Gedichte     zum Tod. So blickt er auf den Tod als Marionette und fragt, was aus dem Schnitzer     geworden ist. Er macht sich Gedanken über den Umgang der Lebenden mit der     Todesgewissheit - leben wir denn? Einmal ist er da: «Der Tod steht vor der Tür / Was     bieten wir ihm an». Der 40-jährige Wiler schreibt seit vielen Jahren, sein erster     Lyrikband zeigt Experimentierfreude auf vielen Feldern. Eine ureigene,     unverwechselbare Furche hat er damit noch nicht gezogen. Höher schätzt René     Oberholzer offenbar die Vielfalt, die Kreativität ohne Eingrenzung zulässt."

    St. Galler Tagblatt, 10. Februar 2003, "Ich drehe den Hals um - Genickstarre"

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   "René Oberholzers Kürzestgedicht «Prosit» gab den humoristischen Kommentar: «Auf     das Gedicht / Das hier nicht ist / Es lebe ewig."

   St. Galler Tagblatt, 14. Februar 2003, "Neue Ostschweizer Lyrik"

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   "René Oberholzer, der Jüngste der Runde, Lehrer und Poet aus Wil, balanciert über     den Abgründen des Leben- und Sterbenmüssens mit einem hier leisen, dort grimmigen     Humor. Knapp und pointensicher dient sich sein Bucherstling «Ich drehe den Hals um -     Genickstarre» als ironische «Agentur für ein besseres Leben» (so ein Gedichttitel) an."
   

   St. Galler Tagblatt, 14. Februar 2003, "Neue Ostschweizer Lyrik"

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   "Manchmal stockt der Atem."

   Wiler Zeitung, 24. März 2003, "Ich drehe den Hals um - Genickstarre"

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   "Der Prosa-Autor hat unlängst einen Gedichtband herausgegeben: «Ich drehe den     Hals um - Genickstarr». Seine Auszüge aus dem Bändchen wusste er geschickt     szenisch zu untermalen. Mit sachter Musikunterstützung oder mit stummem     Lippenspiel, oder gar unter Einbezug der (wenigen) Zuschauerinnen und Zuschauer,     lockerte er die spannende-entspannende Lesung gezielt auf."

   Wiler Zeitung, 24. März 2003, "Ich drehe den Hals um - Genickstarre"

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   "Einen gewissen Schalk konnte René Oberholzer aber nicht verbergen, obwohl bei     einigen seiner Gedichte der Atem im Hals des Publikums stecken bleibt. «Die     Weltkugel - im Visier der Zeit - eine Kugel - trifft irgendwann - todsicher."

   Wiler Zeitung, 24. März 2003, "Ich drehe den Hals um - Genickstarre"

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   "Aber nicht alle Statements sind derart düster oder schaffen unbewusst Verbindungen     zum aktuellen Zeitgeschehen. Der Wiler René Oberholzer hat alles     zusammengetragen, was so anfiel, in den vergangenen Jahren. Darum liest sich der     Inhalt des Büchleins bewegend wie das Schaukeln in Meereswellen. Mal witzig, mal     sarkastisch, mal tiefgründig, und manchmal völlig ohne Sinn. Das erotischste Gedicht     ist aber, so Oberholzer, zu erotisch, darum liest er es stumm vor. Aber das     erotischste Gedicht, das er jemals geschrieben hätte, bemerkt der Autor trocken, sei     leider noch nicht fertig, und darum legt er auch gleich eine Schweigeminute ein."

    Wiler Zeitung, 24. März 2003, "Ich drehe den Hals um - Genickstarre"

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   "Es gibt Lesungen, da liest der Autor so schlecht, dass es besser wäre, sein Publikum     läse die Texte gleich selber!», hält René Oberholzer fest und schreitet zur Tat. Es     braucht eine Weile, bis sich die Zuschauer, denen er ein Textblatt zuspielt, sich      entschliessen, das Geschriebene vorzulesen. Der Dichter mit der theatralischen Ader     kann aber auch seine Gedichte rappen, oder durch das Megaphon kundtun. So bleibt     die Lesung bis zum Schluss überraschend."

   Wiler Zeitung, 24. März 2003, "Ich drehe den Hals um - Genickstarre"

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   "Abgründe der Liebe heraufbeschworen"

   St. Galler Tagblatt, 16. Dezember 2003, "Die Liebe und andere Banalitäten"

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   "Schwarz und düster sind seine Beziehungsgeschichten. Und ohne Happy End.     Trotzdem entlockte die Ironie in den Texten von René Oberholzer den Zuhörern immer     wieder Lachen."

   St. Galler Tagblatt, 16. Dezember 2003, "Liebe und andere Banalitäten"

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   "Weder rührselig noch kitschig"

   St. Galler Tagblatt, 16. Dezember 2003, "Liebe und andere Banalitäten"

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   "Durch seine Texte wolle er mit den Leuten kommunizieren. «Ich will ihnen einen     anderen Blickwinkel auf die Welt zeigen.» Dann sei da aber auch noch die Jagd nach     der besten Geschichte. «Man will irgendwann die beste Geschichte schreiben», sagte     René Oberholzer. In Amriswil stand der Abend unter dem Motto «Liebe und andere     Banalitäten». Wer Gefühlsduselei, Rührseligkeit oder kitschige Liebesgeschichten     erwartet hatte, wurde eines Besseren belehrt. Viel eher kamen René Oberholzers     Texte in knallharter Realität und brandschwarz daher. Von rosa Wolken,     Schmetterlingen im Bauch und siebtem Himmel war kaum etwas zu spüren."

    St. Galler Tagblatt, 16. Dezember 2003, "Liebe und andere Banalitäten"

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   "Die meisten Kurzgeschichten und Gedanken endeten im Elend oder liessen vieles     offen. So dachte der eine Mann, der zwei Freundinnen hatte, immer an die andere,     wenn er bei der einen war. Dem anderen gab die Freundin eine Minute Zeit, um seine     Liebe zu beweisen. Der nächste liebte seine Frau immer im Heu, weil sie «wild» darauf     sei. Schliesslich stellte er sie vor die Wahl: «Das Heu oder ich!» Seither schlafen sie     im Sand miteinander. Wiederum ein anderer Mann blieb nur bei seiner Frau, weil sie so     gut kochen konnte. Deswegen waren auch ihre Ex-Männer bei ihr geblieben. Sie     kochte für alle. Gegessen wurde schweigend. Dafür gemeinsam abgewaschen. «Meine     Geschichten erzählen nicht von mir», erklärte der 40-jährige Wiler. Er wolle     Geschichten erfinden. Mit «Liebe und andere Banalitäten» wolle er Ironie erzeugen. Die     meisten Beziehungen scheiterten in seinen Geschichten. «Privat suche ich aber nicht     die Abgründe, die ich in meinen Geschichten heraufbeschwöre.» Dort suche er die     Harmonie. Kunst müsse für ihn jedoch nicht harmonisch sein. «Wenn alles harmonisch     ist, habe ich nicht viel davon.» Die bürgerliche Kunstwelt wolle eine Harmonisierung.     Für ihn sollten Sachen offen bleiben können. «Das erzeugt Spannung», zeigte sich     René Oberholzer überzeugt."

   St. Galler Tagblatt, 16. Dezember 2003, "Liebe und andere Banalitäten"

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   "Gekonnt unterstützte der Autor seine Geschichten mit wenigen Requisiten. Rote     Federn, eine herzförmige Wärmeflasche, ein Herz am Sweatshirt, «She loves you» von     den Beatles und «Love me tender» von Elvis genügten, um die passende Atmosphäre     für die Texte zu schaffen. Zwischendurch waren die Texte so düster, dass sie bereits     wieder zum Lachen anregten. Die schonungslos dargestellte Wirklichkeit war mit     einem Lachen leichter zu ertragen. Gerade deswegen regten die Geschichten von René     Oberholzer aber auch zum Nachdenken an, spukten immer wieder in den Gedanken     herum und wirkten so noch Stunden nach."

    St. Galler Tagblatt, 16. Dezember 2003, "Liebe und andere Banalitäten"

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   "Ich habe das Thema Liebe nicht gesucht. Es ergibt sich in meinen Texten einfach     immer wieder. Die Liebe ist das kleinste, grösste, banalste und zugleich wichtigste     Thema. Nur scheue ich mich, zuzugeben, dass es das wichtigste ist. Beziehungen     müssen nicht ewig halten. Aber wo das Leben etwas langsamer ist als in der Schweiz,     halten vielleicht auch die Beziehungen länger."                                            

   St. Galler Tagblatt, 16. Dezember 2003, "Liebe und andere Banalitäten"

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   "Überraschend fühlten sich die Aktionen René Oberholzers an: Ein Gärtner, von     kecken Spargelschösslingen gestochen vielleicht, plötzlich einen veritablen     Männerstrip hinlegend und sich sogleich zum Gartenzwerg verwandelnd.

    Wiler Zeitung, 8. März 2004, "Im 8. Monat Garten"

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   "Die Unentwegten hält René Oberholzer mit einer Klingel wach."

   St. Galler Tagblatt, 22. März 2004, "Momentaufnahme Lyrik und Prosa          Ostschweiz/FL"

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   Friedhofplatz Solothurn, 2004, 26. Literaturtage Solothurn

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   "Erlesener Auftakt unter Bäumen"

   Zeitung im Espace Mittelland, 21. Mai 2004, 26. Literaturtage Solothurn

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   "Ich lese lieber in geschlossenen Räumen",meint denn auch René Oberholzer nach     getaner Arbeit. "In der Öffentlichkeit herrscht ein ständiges Kommen und Gehen, und     der Wind trägt die Vibrationen fort." Ganz ohne Reiz ist allerdings auch für Oberholzer     das Lesen auf der Strasse nicht. Denn: Ich habe Lust an der Provokation."

   Solothurner Zeitung, 22. Mai 2004, 26. Literaturtage Solothurn

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   "Nachwuchsliteraten (aufgefallen René Oberholzer mit subtilen Texten) wechselten sich     ab."
   

   Bieler Tagblatt, 24. Mai 2004, 26. Literaturtage Solothurn

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   "Zwischen den Texten erklangen Liebeslieder, welche René Oberholzer, der Mann an     den Tasten, mit stoischer Miene ab Kassette abnudelte."

   Wiler Zeitung, 23. März 2005, "Love Letters"

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   "Nach den Tiraden folgt etwas fürs Herz: René Oberholzers Liebesbriefe - ein jeder     einer anderen Dame gewidmet. "Muss ja ein wahnsinnig anstrengendes Liebesleben     haben, der Mann", bemerkt Schauspieler Livio Cecini kopfschüttelnd."   . Galle  

   St. Galler Tagblatt, 27. Juni 2005, Lesemarathon im Stadtpark durch das Theater       St. Gallen    

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   "Kleine Gedankensplitter finden sich darin, viel Ich- und Du-Bezug, durchaus     Kritisches, «Gemütsspringer und Angstschlepper». Unbekannte Lyrikerinnen und     Lyriker fanden darin ebenso ihren Platz wie bekannte Namen wie René Oberholzer,     Fred Kurer oder Niklaus Meienberg.

   St. Galler Tagblatt, 2. Dezember 2005, Anthologie "Bäuchlings auf Grün"

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   "Doch heute ist aus der kurzen notwendigen Beschäftigung eine Lebenseinstellung     geworden, die bei der Partnerwahl keine untergeordnete Rolle mehr spielt, sondern     "matchentscheidenden» Charakter erhalten hat, was sich etwa in René Oberholzers     Heiratsannoncen niederschlägt: "Mann (58) sucht eine einkaufswillige Frau mit     Autoprüfung für eine schöne Beziehung. Du solltest nicht zu gross, dafür aber stark     und kräftig sein und jünger aussehen, als du bist. Du solltest Migros-Einkäuferin sein     und gerne Cumulus-Punkte sammeln."

   Wiler Zeitung, 20. März 2006, "Mutter, wo ist die Butter?"

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   «Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden» heisst der neue Geschichtenband des     Wilers René Oberholzer. Sein Fach sind surrealistische Szenerien – und da schöpft er     aus dem Vollen."

    St. Galler Tagblatt, 27. März 2006, "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden"

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   "Eveline ist Gärtnerin. Sie liebt wilde Pflanzen. An einigen hat sie sich schon verletzt.      Wunde Finger, Juckreiz, Hautausschläge. Eveline liebt auch ihren Mann.» Fertig."

   St. Galler Tagblatt, 27. März 2006, "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden"

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   "Absurd, schnell, witzig."

   St. Galler Tagblatt, 27. März 2006, "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden"

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   "Solche Geschichten erzählt René Oberholzer. Es ist wohl die kürzeste, aber wirklich     lang ist keine der über hundert Miniaturen in diesem dritten Band des Lehrers, Autors     und Performers aus Wil. Es sind Texte, die sich zum Vorlesen bestens eignen:     absurd, schnell, witzig. Man fühlt sich sofort zu Hause in diesen Situationen – sie auf    dem Balkon, er beim Fussball vor der Glotze. Beide möchten geliebt werden, was in     seinem Fall jedoch heisst: in Ruhe gelassen. Solche Szenen treibt Oberholzer mit      unerschöpflicher Fantasie auf die Spitze – beziehungsweise eben in den Abgrund: Er     murmelt auf alles «Ja doch!», noch als sie ankündigt, sie springe jetzt vom Balkon."

    St. Galler Tagblatt, 27. März 2006, "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden"

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   "Liebe ohne Schnörkel."

   St. Galler Tagblatt, 27. März 2006, "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden"

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   "Muffig und verkatert wie ein Montag ist die Liebe in diesem Buch nicht. Aber eben     auch nicht knisternd wie ein Samstag oder sanft wie ein Sonntag. «Die Liebe wurde an     einem Dienstag erfunden», sie ist nüchtern, die Sehnsucht fern. Wenn schon, dann     wird die Liebe an einem Dienstag regelrecht erledigt. René Oberholzer macht da keine     langen Tänze, seine Männlein und Weiblein sind schnörkellos nackt, tot oder allein.     Und ab und zu lieben sie sich."

    St. Galler Tagblatt, 27. März 2006, "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden"

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   "Der spitzfindige Humor von «Ohrenhöhe» amüsierte die Zuschauer bestens und sorgte     für Unterhaltung, die nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken anregte."

   Wiler Zeitung, 29. März 2006, "Mutter, wo ist die Butter?"

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   "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden" – dies ist der Titel des dritten Buches     des Wiler Schriftstellers René Oberholzer. Das kleine, im Verlag Nimrod erschienene     Bändchen, enthält 116 komprimierte Geschichten. Dies anzumerken, ist wohl bei     einem Umfang von 148 Seiten angebracht. Zumal viele gar nicht ganz bedruckt sind.     Denn die kürzeste Geschichte dauerte gerade einmal drei Zeilen («Der Bruch»), die     längste wenig mehr als zwei Seiten («Das Kind»). Doch da in der Kürze bekanntlich     die Würze steckt, bekam das Publikum bei der Buchvernissage am Freitagabend im     Sirnacher Theater Jetzt! deftige Kost vorgesetzt. Deftig im Sinn von nahrhaft und     vielseitig. Und ohne Schnickschnack. Denn Oberholzer bleibt seinem seit jeher     verfolgten Stil der dramatischen und wörtlichen Verknappung treu. Warum eine     Liebesgeschichte mit Verben erzählen, wenn es auch ohne geht («Vollmond»)?

   Wiler Zeitung, 3. April 2006, "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden"

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   "Oberholzer, der auf der Bühne im Wesentlichen seine Texte vorliest, nur ab und zu     von Pop-Gesäusel vergangener Jahrzehnte dabei unterbrochen wird («Love is in the     air»), bearbeitet alle Facetten der Liebe. Blicke, Verliebtheit, Küsse, Gesten,     Bettgeschichten, Seitensprünge, Beziehungsbrüche, Todessehnsüchte, Selbstmorde,     Morde und Tode. Und das alles nur, weil der Mensch nicht anders als lieben kann?     Mitnichten. Denn auch wenn Liebe in der Luft sein mag, so gilt dies doch auch fürs     gesamte Gefühlsspektrum. Und da kommt Oberholzers feines Gespür für     Verhaltensweisen, verbunden mit sprachlichen Nuancen und Brüchen ins (Liebes-)    Spiel. Oft sind es nur Wortverschiebungen, dann wieder scharf kalkulierte Wendungen,     die scheinbar fest zementierte Gewissheiten im Nu aufheben, zuweilen ins Gegenteil     verkehren, und oft ad absurdum führen.

    Wiler Zeitung, 3. April 2006, "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden"

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   "Wer Oberholzer zuhört, lauert, einmal an seinen Stil gewöhnt, stets auf die Pointe –     und die kommt immer. Dies mag berechenbar sein, langweilig ist es jedoch nicht.     Denn der Zuhörer übernimmt lustvoll die Rolle des Voyeurs, zumal die Geschichten     quasi Schlag auf Schlag folgen. Warum schlich er um Mitternacht auf dem Gang     herum? Was macht der Liebhaber im Putzschrank? Der Autor verknappt, wo andern     das Herz überfliesst. Er verweist Gefühle in ihre Grenzen und potenziert damit ihre     Wirkung. Denn Geschichten wie diese gehören im Grunde genommen nicht in die     Privatsphäre, sondern an die Öffentlichkeit. Selbstverständlich kann, wer mag,     Liebesgedichte im Halbdunkel und im Kerzenschein für sich lesen, aber Geschichten     entfalten ihre ganze Kraft, wenn sie klingen. Und mal ehrlich: Wer wollte nicht schon      immer mal wissen, was der Nachbar so treibt, wenn um Mitternacht bei ihm das Licht     ausgeht? Oberholzer weiss es. Vermutlich. Also raus mit der Sprache!

    Wiler Zeitung, 3. April 2006, "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden"

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   "Der Wiler Schriftsteller René Oberholzer hob das Niveau dann mit seinen     "Kürzestgeschichten" wieder an. Er beschrieb surreale Beziehungskonstellationen:     Liebende, die nur im militärischen Sperrgebiet miteinander schlafen können oder Tante     Judith, die nur im Schönheitswettbewerb im Pauschalurlaub aus sich herausgehen     kann, zeigten einen absurden Blick aufs Kleinbürgermillieu nicht nur in der Schweiz."

    Südkurier, 3. Juni 2006, "22. Splitternacht"

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   "Autor und Performer René Oberholzer zeigte sich in seinem literarischen Auftritt im     Hofkeller ganz im fussballerischen Element. Er wusste seinen Auftritt originell mit dem     Fussball zu verbinden, dies textlich wie auch optisch. In Schiedsrichtermontur     erscheinend trug er seine unterhaltsamen Texte rund um das runde Leder vor."

    Info Wil Plus, 30. September 2006, "Tuttitschutti"

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   "Dunkle Seiten des Fussballs beleuchtet"

   Wiler Zeitung, 2.Oktober 2006, "Tuttitschutti"

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   "Bitterböse Betrachtungen"

   Wiler Zeitung, 2.Oktober 2006, "Tuttitschutti"

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   "Spätestens als René Oberholzer, Autor, Performer und Sekundarlehrer aus Wil, im      Dress der brasilianischen Nationalmannschaft einlief, drehte sich alles ums     «Tschutten». In einem schnellen Mix aus Zitaten von Fussballern und Trainern sowie     eigenen Betrachtungen zur wichtigsten Nebensache der Welt reflektiere Oberholzer     über die Geschichten, die der Fussball schreibt, und die Klischees, welche den Sport     mit dem runden Leder umgeben. Immer wieder betrachtete er die übersteigerte     Bedeutung, die dem Fussball zuweilen beigemessen wird aus verschiedenen     Blickwinkeln und brachte damit auch die Zuhörer zum Nachdenken. «Das erste     Fussballspiel hat vor 3000 Jahren stattgefunden. Über den umstrittenen Elfmeter in     letzter Minute wurde noch während Jahrhunderten diskutiert», sagte Oberholzer, und     noch bevor sein Publikum diese Aussage richtig aufgenommen hatte, setzte er nach:     «Das war aber auch eine Sauerei vom Schiedsrichter.» Mochte man sich hier noch     darüber amüsieren, dass der Fussball zuweilen doch etwas zu wichtig genommen wird,     so hielt Oberholzer mit der Frage «Haben Sie schon einmal so lange für den FC Wil     gerufen, dass die Nachbarin die Polizei geholt hat?» dem Publikum das Spiel vor.     Beinahe bekam man ein schlechtes Gewissen, dass man selbst noch nie für das     Ausrücken der Ordnungshüter verantwortlich war. Nachdenklich stimmte Oberholzers     nächste Frage: «Wie wäre denn Ihr Heimatgefühl, wenn die Nationalmannschaft zu 50     Prozent aus Farbigen bestünde?» Das alte Klischee, dass der Fussball eine     Männersache sei, bediente Oberholzer mit bitterbösen Aussagen. «Besser     Bananenflanken als Orangenhaut. Er rückt den Sessel etwas nach vorne, sie entfernt     sich aus dem Raum und aus seinem Leben», rezitierte er. Es folgte ein Zitat des     ehemaligen deutschen Bundestrainers Berti Vogts: «Hass gehört nicht ins Stadion. Die     Leute sollen ihre Emotionen zu Hause mit ihren Frauen ausleben."

   Wiler Zeitung, 2. Oktober 2006, "Tuttitschutti"

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   "Wenn wir annehmen, in Oberholzers Text Veränderung stünde „Kübel“ für „Form“,     dann hätten Gedichte als „Gefässe“ das Zeug dazu, sich gegen Inhalte – in diesem Fall     gegen „Dinge/Die Bestand haben wollen“ – zu wehren. Bei diesen Gefässen handelt es     sich nicht mehr um die goldenen Kelche der Klassik oder die silbernen Schalen der     Romantik, sondern um schmucklose Behältnisse aus Metall oder Kunststoff, die nur     noch „aufnehmen“ wollen, was sich der Veränderung unterwirft. Das Veränderbare also     interessiert René Oberholzer, nicht das Festgelegte, der Richtungswechsel, nicht die     Einbahnstrasse. Gelegentlich verwendet er in seinen Gedichten ganz unzimperlich     Bilder aus der Natur, um längst fällige Veränderungen anzumahnen."

   Richtungswechsel

   Kies und Schotter
   Verweigern das Delta
   Und rollen wieder
   Den Fluss hinauf
   Zurück zur Quelle

   Das Echo steht herum
   Mit offenem Mund
   Sprachlos

   Jokers, 7. Dezember 2006, "Unter Christian Mägerles Leselampe" (Ankündigung     Kellertheater St. Gallen)    

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   "Der Wortakrobat Oberholzer legt mit "Die Liebe wurde an einem Dienstag erfunden"     ein weiteres Meisterstück seines unverkrampften, aber nicht minder sorgfältigen     Umgangs mit der deutschen Sprache vor."

   ZSV-News, März 2007

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   "Oberholzer – ihm beim Vortragen seiner Texte zuzuhören ist schon ein Genuss –     bearbeitet in 110 Geschichten alle Facetten der Liebe: Blicke, Verliebtheit, Küsse,     Gesten, ja auch Bettgeschichten, Beziehungsbrüche, Seitensprünge, gar Selbstmorde     und Morde sind für Oberholzer Anlässe, um sich zum Thema Liebe zu äussern. Aber     natürlich auf seine ihm ganz eigene Art."

   ZSV-News, März 2007

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   "Sein feines Gespür für die ach so unergründlichen menschlichen Verhaltensweisen,     verbunden mit sprachlichen Nuancen und Brüchen, mit Wortspielen bringen seinen     Texten immer wieder unerwartete – vom Autor scharf und knapp formulierte –     Wendungen."

   ZSV-News, März 2007

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   "Dort, wo beim Thema "Liebe" gewissen Möchtegernautoren der Himbeersirup aus der     Feder träufelt oder wo ihnen gar nichts mehr schon Gesagtes einfällt, überrascht     Oberholzer immer wieder. Er legt eine Fährte, man glaubt, die Pointe vorauszuahnen,     und bleibt staunend zurück."

   ZSV-News, März 2007

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   "Und warum muss eine Liebesgeschichte mit Verben erzählt werden. Es geht auch     ohne. Das Textbeispiel "Vollmond" (auf der gegenüberliegenden Seite) beweist es.     Ähnlich sein Prinzip der Verknappung wie im Text "Ernst": "Eveline ist Gärtnerin. Sie     liebt wilde Pflanzen. An einigen hat sie sich schon verletzt. Wunde Finger, Juckreiz,     Hautausschläge. Eveline liebt auch ihren Mann."

   ZSV-News, März 2007

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   "Bei gewissen Texten fühle ich mich an Peter Bichsel erinnert, und dies soll absolut     als Kompliment verstanden sein: Oberholzer wie Bichsel liefern keine Erklärungen,     sondern überlassen den Leser auch gerne mal seiner eigenen Fantasie, um eine     Geschichte weiterzuspinnen, zu Ende zu denken – manchmal auch bis zum bitteren     Ende!    

   ZSV-News, März 2007

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   "Eva Philipp und René Oberholzer könnten mit Schlagfertigkeit beim Publikum     punkten."  

   St. Galler Tagblatt, 10. März 2007, "Wen schicken wir nächstes Jahr     zur Genfer Buchmesse?"

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   "René Oberholzers schwarzer Humor ist legendär: "Im Nebel ruht die Welt – Fest     schlafen Wald und Wiesen – Bald sieht man – Wenn der graue Schleier fällt – Den     alten Mann – Wie von der Strasse weggewiesen – Im kleinen Auto unverstellt."  

   Wiler Zeitung, 27. November 2007, "Gedieselt am 4. Fiat"    

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   "Die Autorengruppe Ohrenhöhe präsentierte anschließend Texte zum Thema Wandern.     Wörtlich nahm die Gruppe, dass ein jeder sein Päckchen zu tragen hat: So hatte jedes     Mitglied seine Texte passend zur Wandererkluft im Rucksack dabei. Von trinkfesten     Wanderern war ebenso die Rede wie von Geschichte und aktuellen Trends der     Wanderung. Und auch die Wanderer-Version des Erlkönigs durfte nicht fehlen: „Wer     wandert so spät durch Berg und Tal?“ Ein Auftritt frei nach dem Motto „Ich wandere,     also bin ich“."                                            

   Südkurier, November 2008, "Endstation Edelweiss"

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   "Szenische Lesungen mit schrägem Humor etwa, wurden von der fünfköpfigen             Autorengruppe Ohrenhöhe (Helen Knöpfel, Charlotte Maier, Jakob Näf, René     Oberholzer und Eva Philipp) präsentiert."

   Thurgauer Zeitung, 1. April 2009, "Endstation Edelweiss"

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   "In den ehrwürdigen Kellerräumen der Vadian Bank brachte die Autorengruppe “Ohren-    höhe” eine szenische Lesung zum Thema “Auto”.  Unter dem Titel “Gedieselt am 4.     Fiat” erzählte die Ohrenhöhe unter anderem von merkwürdigen Ausflügen,sinnlichen     Waschtagen, unverhofften Unfällen und vielem mehr.  Auch wenn szenisches Theater    eigentlich nicht unser Fall ist, überzeugte uns die Darbietung (1 Stunde) voll und ganz."

   Provinzpop, Internet-Portal, 3. Mai 2009, "Endstation Edelweiss"

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   "Witzig, humorvoll, geschickt und raffiniert formuliert – ausgestattet mit wenigen     Wanderutensilien präsentierten sich Eva Philipp, Jakob Näf, Helen Knöpfel, Charlotte     Meier und René Oberholzer den schmunzelnden Gästen, die sich mit grossem     Applaus für den sonntagmorgendlichen Genuss bedankten. Die Fünf verstanden es,     aus wenig viel zu machen – das eindeutig-zweideutige Wandern zu einem Erlebnis à la     Ohrenhöhe zu gestalten.

   Info Wil Plus, Online-Zeitung, 22. November 2009, "Endstation Edelweiss"

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